Der Rothaarsteig führt auf seiner ganzen Strecke durch unterschiedliche Waldräume. Wenn du mit offenen Augen wanderst, siehst du mal dichten Wald, mal ganz kahle Flächen. Manchmal siehst du Weihnachtsbaumplantagen, woanders wachsen viele hohe Fichten. Es gibt Heideflächen oder Wiesen und es gibt Orte, an denen der Wald mit ganz neuen, jungen Bäumen nachwächst. Einige Wälder gehören Privatleuten, die ihn pflegen, andere werden von Städten und Kreisen verwaltet. In all diesen verschiedenen Waldräumen erproben die Meschen schon seit 200 Jahren auf verschiedene Weise, wie man mit Wald und Natur nachhaltig umgehen kann. Man könnte sagen, der Rothaarsteig ist eine Art Labor für Nachhaltigkeit im Wald.
Sie probieren aus: Was kann man auf Flächen nachpflanzen, die der Borkenkäfer kahlgefressen hat? Was wächst auf einem Stück Wald, wenn die Natur ganz in Ruhe gelassen wird? Welche Pflanzen wachsen dann von selbst?
Das alles kannst du an unterschiedlichen Orten am Rothaarsteig beobachten. Wir möchten dir erklären, was dort geschieht und was es zu sehen gibt. Wir stellen Tafeln an spannenden Stellen auf, die dir einen Hinweis geben. Darauf ist ein QR-Code, den du mit deinem Smartphone scannen kannst. Du findest dann erklärende Texte, die dir die wichtigsten Infos geben. Wenn du möchtest, kann du auch ein Video dazu anschauen. Oder du kannst einen Podcast dazu hören, um noch mehr zu dem Thema zu erfahren. Die Videos und Hörgeschichten hat Klaus-Peter Kappest erstellt. Er ist Fotograf und Autor und kennt sich auf dem Rothaarstieg seit vielen Jahren sehr gut aus.
Unser Projekt heißt Rothaarsteig-WaldRäume. Hier findest du eine Übersicht der verschiedenen Stationen.