Aufgrund von verschiedenen Umständen kann es immer mal zu Sperrungen, Umleitungen oder Einschränkungen entlang des Rothaarsteig kommen. Die uns bekannten, aktuellen Informationen sind hier zusammengefasst. Falls du auf ein Hindernis stößt, was hier noch nicht erwähnt ist, teile uns dies gerne in einer Mail an info@rothaarsteig.de mit.
Konkrete Einschränkungen sind derzeit in folgenden Bereichen bekannt:
Der Rothaarsteig wird am Ortsrand von Winterberg im Bereich Dumel/Helletal dauerhaft umgelegt. Bitte achtet auf die Markierung und folgt den Hinweisen vor Ort. Danke für euer Verständnis!
Empfehlungen für Wandernde bei hoher Waldbrandgefahr
Das Gebiet rund um den Rothaarsteig ist von ausgedehnten Waldflächen, Höhenzügen und teilweise abgelegenen Wegen geprägt. Bei anhaltender Trockenheit können Feuer sich durch Wind sowie die Hanglagen rasch ausbreiten. Mit einer angepassten Tourenplanung und Verhalten lässt sich das Risiko deutlich verringern.
Vor der Tour
- Vor dem Start empfiehlt sich ein Blick auf denWaldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes. Er reicht von Stufe 1 bis 5. Zusätzlich sollten Hinweise der jeweiligen Stadt oder Gemeinde, des Kreises sowie von Wald und Holz NRW berücksichtigt werden, da die örtliche Einschätzung abweichen kann. (https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html)
- Bei Gefahrenstufe 5 können kürzere Strecken am Waldrand oder Touren durch offenere Landschaften eine gute Alternative zu abgelegenen Wald- und Höhenwegen sein.
- Aktuelle Sperrungen und Umleitungen sollten in die Planung einbezogen werden.
Während der Tour
-Ausgewiesene Wander- und Radwege bieten die beste Orientierung. Sperrungen und Hinweise von Forst, Feuerwehr oder Kommunen sollten auch dann berücksichtigt werden, wenn die geplante Route dadurch länger wird.
- Waldwege, Schranken und Zufahrten müssen frei bleiben. Sie dienen im Brandfall als Anfahrtswege für Feuerwehr und Rettungsdienst.
- Auf Rauchen, Grillen und offenes Feuer muss vollständig verzichtet werden. In Nordrhein-Westfalen gilt im Wald vom 1. März bis 31. Oktober ein gesetzliches Rauchverbot. Feuer und Grillgeräte sind außerdem grundsätzlich im Wald und innerhalb von 100 Metern zum Waldrand nur an entsprechend genehmigten Anlagen zulässig.
- Abfälle und mögliche Zündquellen sind wieder mitzunehmen.
- Wer mit dem Auto anreist, sollte ausschließlich ausgewiesene beziehungsweise befestigte Parkflächen nutzen. Heiße Fahrzeugteile können trockene Vegetation entzünden.
- Rauchgeruch, ungewöhnlicher Dunst oder eine aufsteigende Rauchsäule sind Gründe, die Umgebung aufmerksam zu prüfen und die Tour gegebenenfalls frühzeitig abzubrechen.
Wenn Rauch oder Feuer zu sehen ist
- Rauchentwicklungen und Brände sollten möglichst früh über den Notruf 112 gemeldet werden.
- Hilfreich sind genaue Angaben zum Standort, zur sichtbaren Größe des Brandes, zur Rauchentwicklung und zur möglichen Ausbreitungsrichtung.
- Fast im gesamten Sauerland und entlang der Fernwanderwege gibt es Rettungspunkte beziehungsweise grün-weiße Rettungstafeln. Die dort angegebene Kennnummer ermöglicht es der Leitstelle, den Standort schnell zuzuordnen.
- Alternativ können GPS-Koordinaten, der letzte Wegweiser, ein Wanderparkplatz, eine Schutzhütte oder andere markante Punkte genannt werden.
- Ein größerer oder sich ausbreitender Brand sollte nicht selbst bekämpft werden. Vorrang hat ein frühzeitiger Rückzug in einen rauchfreien und möglichst vegetationsarmen Bereich.
- Anweisungen von Feuerwehr, Polizei, Forstpersonal oder Rangerinnen und Rangern geben in dieser Situation die verlässlichste Orientierung.
Gut zu wissen:
Bei sehr hoher Waldbrandgefahr muss eine Tour nicht grundsätzlich entfallen. Eine kürzere Route außerhalb dichter Waldgebiete, in der Nähe von Ortschaften und mit mehreren Ausstiegsmöglichkeiten kann eine passende Alternative sein. Bei behördlichen Sperrungen oder auffälliger Rauchentwicklung ist eine Verlegung beziehungsweise ein Abbruch der Tour jedoch die sicherere Entscheidung.
Wir bedanken uns für den großen Einsatz der vielfach ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unserer Feuerwehren und der anderen Hilfsorganisationen im Sauerland bei der aktuellen Brandbekämpfung.
Afrikanische Schweinepest
Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wurden Teile des Rothaarsteigs mit einem Zaun versehen. Tore und Gatter machen es jedoch möglich, dass der Rothaarsteig ohne Einschränkungen gewandert werden kann.
Vermeidung von Waldbränden
Zur Vermeidung von Waldbränden bitten wir dich die nachfolgenden Regeln zu beachten!
Wenn es (zu) spät ist:
Der Wald dankt es dir!

Holzerntemaßnahmen
Die Forstämter am Rothaarsteig weisen darauf hin, dass es aufgrund des Borkenkäferbefalls der Wälder und der damit verbundenen, notwendigen Holzerntemaßnahmen immer wieder zu kurzfristigen Sperrungen von Wanderwegen kommen kann. Das Betreten gesperrter Wege ist verboten und lebensgefährlich! Wir bitten dich, die Sperrungen zu beachten und diese Wege nicht zu betreten.
Weitere Informationen über das Verhalten im Wald findest du auch unter: https://www.wald-und-holz.nrw.de/wald-erleben/verhalten-im-wald
Wir weisen darauf hin, dass der Wegezustand aufgrund der notwendigen Holzerntemaßnahmen teilweise etwas in Mitleidenschaft gezogen sein kann.