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Ginsburg





Ginsburg




Ginsburg bei Nacht




Ginsburg mit neuer Brücke




Ginsburg_Ehepaar ruht auf einer Bank




Ginsburg mit Burgmauer

Adresse

Schlossberg 1

57271 Hilchenbach

Telefon: +49 2733 288 133

touristinfo@hilchenbach.de

Links

Homepage

Geschäftszeiten

<ul> <li>Turmbesteigung ganztägig</li> <li>Ausstellungsräume: Samstags und Sonntags von 13:00 bis 18:00 Uhr</li> <li>***Achtung: die Gastronomie ist wegen Pächsterwechsel vorübergehend geschlossen***</li> </ul>

Öffnungszeiten:

Wochentag Von Bis
Sonntag 00:00 24:00
Montag 00:00 24:00
Dienstag 00:00 24:00
Mittwoch 00:00 24:00
Donnerstag 00:00 24:00
Freitag 00:00 24:00
Samstag 00:00 24:00

Eintritt Erwachsene 1,00 € Kinder und Jugendliche 0,50 € Führungen für Gruppen auf Voranmeldung möglich. Um Spende wird gebeten. Kostenlose Führungen mehrmals im Jahr im Rahmen der Erlebnisführungen der Stadt Hilchenbach.

Die Ginsburg in Hilchenbach-Grund ist eine im 12. Jh. errichtete, nassauische Grenzfeste. Schon früh befand sich hier ein zentraler Kreuzungspunkt verschiedener Fernstraßen, die über die Höhenkämme aus dem Rhein-Main-Gebiet kamen. Außerdem war hier die Drehscheibe zwischen dem Sieger-, Sauer-, und Wittgensteiner Land und dem Dillgebiet. Heute bietet die Burg als markanter Routenpunkt am Rothaarsteig für Wanderer, Natur- und Heimatfreunde eine Raststätte mit weitem Panoramablick.

***Achtung: die Gastronomie ist wegen Pächterwechsel vorübergehend geschlossen***

Geschichte der Burg
Die Burg wurde von den nassauischen Grafen zwischen 1220-1240 erworben und als strategisch wichtiger Zoll- und Verkehrsknotenpunkt genutzt. Bis 1360 wechselte die Ginsburg durch Erbschaften, Verpfändungen und Teilungen mehrmals den Besitzer. Besondere Bedeutung erlangte sie 1568 als Wilhelm der Schweiger, Prinz zu Oranien, Graf zu Nassau, auf der Ginsberger Heide ein Heer sammelte und mit seinen Truppen über Freudenberg zur Befreiung der Niederlande auszog. Die Ginsberger Heide lag in unmittelbarer Nähe der Landhecke, die zum Schutz gegen das Herzogtum Westfalen (Erzstift Köln) errichtet wurde. Der Transport von Waren erfolgte an den “Schlägen“, die umfangreich befestigt waren, um den festgelegten Warenzoll erheben zu können.

Im 17. Jahrhundert verfiel die Burg zur Ruine, deren Mauerreste in den 1960er Jahren freigelegt und restauriert wurden. In unmittelbarer Nähe des auf den rechteckigen Grundmauern eines älteren Turmes erbauten runden Bergfrieds wurde 1975 ein Fachwerkgebäude errichtet. Unter Verwendung originaler Bausubstanz entstand auf dem Burgareal ein älteres Hammergewerkenhaus. Dieses Gebäude stammt ursprünglich aus dem ehemaligen Ortsteil Buschgotthardshütten am Ferndorfbach (heute Siegen, Stadtteil Weidenau).

Heutige Nutzung
Die Ginsburg ist heute Ausflugsziel und Aussichtspunkt. Die Räume des in den 1960er Jahren wieder aufgebauten Turms werden als Festsaal, Trauzimmer und für Lehrveranstaltungen genutzt. Eine Ausstellung im Inneren der Burg ruft die Erinnerung an die historische Bedeutung dieser deutsch-niederländischen Gedenkstätte wach.

Sage
Der Schlossberg wird in der Volksüberlieferung 'Geisenberg' genannt, um den sich natürlich auch manche Sage rankt.

 

Führungen
Verein zur Erhaltung der Ginsburg, Gäste- und Kulturlandschaftsführer Michael Thon

Telefon 02733 811 72 50 oder thon.michael@t-online.de

 

Gastronomie: Ginsburgstube

***Achtung: die Gastronomie ist wegen Pächterwechsel vorübergehend geschlossen***

 

Besonderes

Alljährlich zu Pfingsten findet auf der Ginsberger Heide das internationale Musik- und Theaterfestival Kultur Pur statt. Hierbei wird der Bergfried mit einem Theaterstück der Schlossberg Raubritter bespielt.

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