Der Rothaarsteig wurde mit dem ausdrücklichen Ziel nach Qualitätsmaßstäben, die sich an den gehobenen Ansprüchen des neuen Wanderpublikums orientieren, konzipiert und konsequent nach landschaftspsychologischen Grundsätzen angelegt. Gut markierte Wege und ein übersichtlich ausgeschildertes Wegenetz machen es den Wanderern leicht, sich gut auf dem Rothaarsteig zu orientieren und sicher ihr gewünschtes Etappenziel zu erreichen.
Ein liegendes, weißes "R" auf rotem Grund markiert den Hauptweg, der auf direktem Weg Brilon mit Dillenburg verbindet. Er wird ergänzt durch die landschaftlich reizvolle Talvariante im Hochsauerland bei Schmallenberg-Schanze (14 km) und die aussichtsreiche Bergvariante im Hohen Westerwald (53 km).
Ein schwarzes "R" auf gelbem Grund markiert die 93 offiziellen Zuwege. Sie verbinden den Hauptweg mit den umliegenden Orten, ihrer Hotellerie und Gastronomie, bzw. weisen dem Wanderer den Weg in die Wanderwelt Rothaarsteig.
Das Wegeleitsystem am Rothaarsteig hat neue Maßstäbe gesetzt und wurde inzwischen von vielen Kommunen links und rechts des Steigs in die Fläche getragen.
An allen wichtigen Kreuzungen und Verzweigungen informieren moderne Wegweiser aus Lärchenholz mit Auslegern aus Alu über