Rothaarsteig WesterwaldvarianteFernwanderweg

Diese Variante des Rothaarsteigs führt in einer Schleife durch die reizvolle Landschaft des Westerwaldes, schöne Wegeführung mit herrlichen Weitsichten! Leichte bis mittlere Tour mit mäßigen Anstiegen, verschiedene Streckeneinteilungen wählbar.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Man kann sowohl von der Kalteiche aus die Westerwaldvariante laufen, als auch von Dillenburg aus.

Von Dillenburg aus geht es los. Hier trifft die Westerwaldvariante wie auf den originalen Rothaarsteig. Oberhalb von Haiger führt der Rothaarsteig dann der Alten Rheinstraße folgend auf den Kornberg (453m) bei Donsbach .Noch einmal wird man mit einer schönen Aussicht belohnt: zur Haincher Höhe , ins Lahn-Dill-Bergland , zum Dünsberg (498m) im Gießener Becken , zum Stoppelberg (402m) bei Wetzlar sowie in das Dietzhölztal und zur Kalteiche . Auf einem Granitblock auf dem Kornberg ist eine Reihe von Ansichtszielen ausgeschildert.An Rabenscheid vorbei geht es dem kleinen Aubach . Unterwegs trifft der Rothaarsteig auf den Wildweiberhausfelsen, eine 40m hohe Felswand, die ca. 10m vom Aubach entfernt senkrecht aufsteigt. An dem Korallenkalkfelsen wurden viele prähistorische Funde sichergestellt, von denen einige im Haigerer Heimatmuseum bewundert werden können.Der nächstgelegene Ort ist einen knappen Kilometer westlich das etwa 300 Einwohner zählende Willingen. Hier entspringt die Große Nister, die auf ihrem Lauf Richtung Sieg wesentlich das Gebiet der Kroppacher Schweiz prägt, eines der schönsten Wanderreviere im Westerwald .Jetzt sind es noch rund 4km, bis der Rothaarsteig auf der Fuchskaute (657m) eintrifft. Die Fuchskaute ist der höchste Berg im Westerwald und gleichzeitig der Punkt, wo sich zwei Top Trails of Germany die Hand reichen. An der Fuchskaute treffen nämlich Rothaarsteig und Westerwaldsteig aufeinander.
Auf dem Weg von Liebenscheid nach Weißenberg erreicht der Rothaarsteig das Naturdenkmal Ketzerstein (612m) – der sichtbare Rest eines Basaltlavastroms. Direkt am Ketzerstein zeigt sich eine interessante Störung einer Kompassnadel, was auf magnetische Ablenkung hinweist. Vom Ketzerstein aus hat man eine schöne Aussicht auf den Hohen Westerwald Auf dem Weg von Weißenberg nach Liebenscheid erreicht der Rothaarsteig das Naturdenkmal Ketzerstein (612m) – der sichtbare Rest eines Basaltlavastroms. Direkt am Ketzerstein zeigt sich eine interessante Störung einer Kompassnadel, was auf magnetische Ablenkung hinweist. Vom Ketzerstein aus hat man eine schöne Aussicht auf den Hohen Westerwald. Weiter geht es auf dem Rothaarsteig zur Kaolingrube.
Am Anfang der Höh erreicht man das Dorf Lützeln , das bereits zum Hickengrund gehört. Der Hickengrund wird durch den Lauf eines Bachs gebildet, der mehrfach seinen Namen wechselt, dann aber schließlich als Haigerbach nach knapp 16km in Haiger der Dill zufließt.Die Höh steigt bis auf 598m ü. NN an. Während der höchste Gipfel der Höh aber namenlos geblieben ist, wurden zwei flachere Berge sehr sinnig benannt: Der Große Stein (546m) ist nämlich niedriger als der Kleine Stein (587m), was aber augenscheinlich nichts mit der Höhe, sondern der Ausdehnung zu tun hat. Der Große Stein ist eine kegelförmige Bergkuppe mit einem baumfreien Blockmeer: Einer Fläche aus zu Blöcken erstarrtem Vulkangestein . Diese Basaltblöcke sind vielfach mit seltenen Moosen und Flechten bewachsen.
Von dort aus geht es über Burbach vorbei an dem Waldschmied Wieland wieder zurück nach Dillenburg.

Quelle: Wanderatlas

Beachten Sie die gekennzeichneten Wanderparkplätze entlang des Rothaarsteigs.
Es besteht die Möglichkeit sich von einem kostenpflichtigen Taxi entlang des Weges abholen zu lassen. Hotline: 22456
Zudem bieten die einzelnen Qualitätsbetriebe Rothaarsteig einen Shuttleservice für Sie und Ihr Gepäck an.

Eine kostenlose Fahrplanauskunft der Bahn erhalten sie unter der Telefonnummer: 0800/1507090 oder www.bahn.de

ErlebnisWanderführer Rothaarsteig (ISBN: 978-3-9809857-4-1)
Wanderkarte Rothaarsteig (ISBN: 978-9-9809857-5-8)

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Länge 69,7 km
Aufstieg 1915 m
Abstieg 1915 m
Dauer 20,1 h
Niedrigster Punkt 227 m
Höchster Punkt 656 m

Startpunkt der Tour:

Dillenburg

Eigenschaften:

  • Etappentour
  • aussichtsreich
  • Geheimtipp
  • Premiumweg Deutsches Wandersiegel
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit

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GPS-Track

Die Tour wird präsentiert von:

Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V

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