Rothaarsteig-Spur Oberhundemer Bergtour Wanderung

Wogende Wälder mit grandiosen Blicken, schroffe Felsen und faszinierende Panoramablicke am Kahleberg werden auf dieser Tour von abenteuerlichen Pfadpassagen auf alten Eselspfaden ergänzt. Eine Einkehr im Alpenhaus (Ruhetage: Dienstag, Mittwoch) nach 2 Wegdritteln krönt diese enorm aussichtsreiche Rothaarsteig-Extratour. 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Licht und Schatten, Berg und Tal, Pfad und Weg, dichter Wald und begeisternder Ausblick, Fels und Wiese – die mit dem Deutschen Wandersiegel zertifizierte Rundwanderung hat etwas! Dass man im Alpenhaus nach etwas mehr als acht Kilometern wundervoll einkehren, lecker essen und mit einer prächtigen Aussicht den Durst löschen kann, fördert nur die Lust auf die Runde. Dem Rothaarsteig folgt man für eine Weile, die Oberhundemer Klippen dürfen ausgiebig bestaunt werden und wenn man auf dem Eselpfad, der seinem Namen alle Ehre erweist, aus dem Wald heraustritt und das Häuserensemble von Oberhundem sieht, dann weiß man: das passt!  

Durch das neue Portal am Haus des Gastes (S) geht es leicht bergan durch den Kurpark von Oberhundem. Nur kurz tangiert man die Straße und schwenkt links auf einem Feldweg bergauf aus dem Ort. Rasch erreicht man eine Picknickstelle und taucht auf einem ersten Pfadstück in den Wald. Rasch ist eine kleine Straße erreicht. Dem asphaltierten Zubringerweg zum Wanderparkplatz folgt man links und beginnt dann im Fichtenhochwald mit dem steilen Aufstieg auf breitem Forstweg. Nur der Buchfink, ein Paar Tannenhäher sind zu hören. Wenn der erste Geländesattel erreicht ist, geht es eben am Hang entlang. Moosbewachsene Baumstümpfe mit Baumpilzen begeistern. Erster Höhepunkt sind die Oberhundemer Klippen (2) , der nächste das Erreichen des Rothaarsteigs. Wenig später folgt eine schöne Holzliege, Teil des Rothaarsteig-Mobiliars. Nun geht es bergab, bis in einer Spitzkehre der Rothaarsteig Lebewohl sagt. Geradeaus geht es zur Wiegequelle und zu einer Schutzhütte am Böhnenkamp (3) . Hier rechts ab mit zunehmend schönen Blicken auf den Wildhöfer und seine Nachbarn führt der Weg leicht bergan zu einer Aussichtsstelle mit zwei Bänken und Infotafeln. An der folgenden Wegekreuzung „Brie“ beginnt die Umrundung des kahlen Kahleberges. Traumaussichten begleiten die Passage (4) . Kyrill hat den kompletten Hang entwaldet. Nun erobern sich Pionierpflanzen die Lichtinseln zurück. Der kommende Höhepunkt ist die Einkehrmöglichkeit Alpenhaus (5) , seit 2011 offiziell als Ort registriert, Einwohnerzahl fünf! Egal, das ehemalige Alpenvereinshaus der Essener Sektion (Bettenlager, mehrere Doppelzimmer) liegt wunderschön in 650 m Höhe und bietet Speis und Trank. Der Einstieg ins Schlusskapitel ist etwas versteckt und läutet die schönste Etappe ein. Früher musste der Wirt des Alpenhauses alles mit Lasteseln transportieren. Der Weg führt durch Windwurfflächen, durch Wald, mal als Pfad, mal als Weg, mal als Wiesenweg. Wenn der Waldrand nach steilem Abstieg erreicht ist, liegt Oberhundem linker Hand vor dem Wanderer. Auf dem Feldweg in den Ort hinein und an der ersten Straßenkreuzung links bergan zum Startpunkt (S) zurück.  

Entscheidend ist vermutlich, wann Sie einkehren möchten. Das Alpenhaus, Di Ruhetag, Tel. 02723/82 26. Man läuft den Weg mit dem Anstieg als Ouvertüre. Bis zum Alpenhaus benötigt man ca. 2 Std. bei mäßigem Tempo. Dann ist die Tour als idealerweise gegen 10 Uhr zu beginnen. Wer es auf das Kuchenbuffet abgesehen hat, startet nach dem Mittag. Ich empfehle knöchelhohe Schuhe, der Eselspfad ist teils wurzelübersät, teils sehr schmal und ins Hangprofil eingeschnitten. Ausreichend Flüssigkeit im Tourenrucksack und Fernglas nicht vergessen. Ausrüstung und Bekleidung sollten der Witterung und der Jahreszeit angepasst sein.  

Unterwegs bietet das Alpenhaus eine Einkehrmöglichkeit (bitte beachten Sie die Ruhetage: Dienstag und Mittwoch).

Fauna: Fichtenwälder, Windbruchareale, Moose

Aussicht: Kahleberg, Heisterberg

Museum: Stickereimuseum Oberhundem

In der Ortsmitte lädt das schmucke Fachwerkhaus des Stickereimuseums zu einem Besuch ein. Infos unter: Tel.: 02723/72409.

 

 

 

Die Tour verläuft sowohl auf breiten Wegen als auch auf engen Pfaden. Einige Abschnitte sind ziemlich steil, gute Kondition und Wanderstöcke sind hilfreich.

Von Altenhundem (erreichbar über die B517) folgt man der L553 über Kirchhundem bis nach Oberhundem. Dort kann man am Haus des Gastes (am Kurpark) parken.

Haus des Gastes Oberhundem (am Kurpark) 

Bis Altenhundem mit der Bahn, von dort geht es mit der Regionalbuslinie R 36 nach Oberhundem. Detaillierte Informationen zum Fahrplan unter: www.zws-online.de (Zweckverband Personenverkehr Westfalen Süd).
Wanderkarte Lennestadt & Kirchhundem, 1:25.000, 2. Auflage 2009, Tourist-Information Lennestadt & Kirchhundem, Hundemstr. 18, 57368 Lennestadt, www.lennestadt-kirchhundem.de

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Länge 11,6 km
Aufstieg 446 m
Abstieg 446 m
Dauer 4,15 h
Niedrigster Punkt 413 m
Höchster Punkt 688 m

Startpunkt der Tour:

Portal Haus des Gastes (Kurpark), Oberhundem

Zielpunkt der Tour:

Portal Haus des Gastes (Kurpark), Oberhundem

Eigenschaften:

  • aussichtsreich
  • Premiumweg Deutsches Wandersiegel
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit
  • botanische Highlights

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More infos

Tourist-Information  Lennestadt & Kirchhundem
Hundemstr. 18, 57368 Lennestadt-Altenhundem, Tel. 02723/6 08-800, Fax -801 
info@lennestadt-kirchhundem.de, www.lennestadt-kirchhundem.de

Tourist-Information Kirchhundem-Oberhundem Haus des Gastes am Kurpark/Oberhundem
57399 Kirchhundem, Tel. 02723/7 26 75, post@oberhundem.com, www.oberhundem.com

Die Tour wird präsentiert von:

Tourist-Information Lennestadt-Kirchhundem

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